
Unser aktueller Spendenaufruf zu Ostern steht unter dem Eindruck des neuerlichen Kriegs im Nahen Osten.
"Die christliche Gemeinschaft im Heiligen Land ist ein lebendiges Band zu den Ursprüngen unseres Glaubens. Doch sie ist in Gefahr, aus dem Land Jesu zu verschwinden." (Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem)
Voller Zuversicht sind wir in das Jahr 2026 gestartet. Der Tourismus im Heiligen Land hat sich langsam erholt und auch das Österreichische Hospiz in Jerusalem war gut gebucht. Damit hatte sich zumindest eine leichte Entspannung der Situation abgezeichnet.
Seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran am 28.Februar 2026 ist wieder alles anders!
Touristen verlassen in Scharen und schnellstmöglich die Krisenregion, sofern Ihnen das möglich ist. Mit den kriegerischen Handlungen im Iran und den damit verbundenen Raketenangriffen auf Israel wird sich in den nächsten Monaten die Situation im Heiligen Land nicht entspannen. Das Überleben der Christen in einer kriegsähnlichen Situation steht wieder im Vordergrund.
Wir bitten alle Menschen guten Willens zu Ostern um Unterstützung, damit wir unsere Hilfe zumindest im bisherigen Umfang aufrechterhalten können und so ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung setzen.
Das Heilige Land kämpft ständig mit wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten. Die Kirche organisiert seit Jahrzehnten mit den Spendengeldern des Ritterordens vom Heiligen Grab Hilfspakete in Gaza, im Westjordanland und in Jerusalem für die christliche Minderheit. Mehr als 1,5 Millionen Mahlzeiten wurden im Vorjahr verteilt, 9.000 Studentinnen und Studenten mit Beihilfen unterstützt, 4.000 Notarbeitsplätze geschaffen. 900 Familien erhalten Lebensmittelgutscheine, Medikamente, medizinische Versorgung und Hilfe bei Miet- und Nebenkosten. Doch 60 % der christlichen Jugendlichen überlegen, auszuwandern, weil ihnen Perspektiven und Hoffnung fehlen. Die örtliche katholische Kirche unter der Leitung des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sieht hier nicht tatenlos zu. Denn die jungen Menschen sind die Zukunft der Kirche im Heiligen Land – stehen doch auch sie in der Nachfolge der ersten Jünger Jesu. Herzstück der Hilfe ist das AFAQ-Projekt. Es hilft Jugendlichen, einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten. AFAQ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Horizonte".
Und so geht auch die Projekthilfe weiter. Kardinal Pizzaballa schreibt uns: „Wir rufen auf, den Fortbestand einer lebendigen christlichen Präsenz zu fördern. Gemeinsam können wir den kommenden Generationen Hoffnung schenken."
Wir schließen uns diesem Aufruf an und bitten herzlich um Ihre Spende für die Menschen im Heiligen Land, die unserer besonderen Fürsorge anvertraut sind. Vergelt's Gott!
Österreichische Vereinigung für das Heilige Land
p.A. Fürfanggasse 7
1190 Wien
EMail: office@oevfdhl.at
Im Vereinsregister haben wir die ZVR-Zahl 923165138.
Die Registrierungsnummer auf der BMF-Liste begünstigter Einrichtungen lautet SO-2202.

Sämtliche auf das Vereinskonto einbezahlte Gelder werden widmungs- bzw. statutengemäß verwendet.